HABART


3 ½ Stunden (3 ½ Std)


Eine lohnende Tour zu den Lawinenverbauungen mit besonders netten Talblicken.

 

Beim ersten Haus von Pfafflar zweigt ein Feldweg ab der zu einem ehemaligen Lagerplatz der Lawinenverbauung führt. Von da aus muss man ziemlich steil nach oben abzweigen. Der schmale Steig, der von den Arbei tern bei der Lawinenverbauung angelegt wurde, führt teils durch Jungwald, teils über ehemals bewirtschaftete Bergwiesen in vielen Kehren hinauf zu einer kleinen, unbewohnten Hütte. Von da ab ist manchmal die Markierung nicht gut zu erkennen. Man hat aber dadurch keine Orientierungsschwierigkeiten, denn der Weg führt zwingend durch die massiven Eisengitter der Lawinenverbauung welche das Dorf Boden nun sicher schützen. Auf der letzten von Boden noch sichtbaren Erhebung steht ein Gipfelkreuz, welches als Dank dafür errichtet wurde weil bei der großen Lawinenkatastrophe 1984 keine Menschenleben zu beklagen waren. Man kann von da aus, immer am Berggrat verbleibend, bis oberhalb des Hahntennjochs wandern und von dort ohne sichtbaren Weg zum Hahntennjoch absteigen. Für weniger geübte ist aber derselbe Weg vom Aufstieg als Rückweg vorzuziehen.